Archivexemplar, Einzelstück (Mängelexemplar, da gebraucht)
Art des Mangels: Originalumverpackung vorhanden aber nicht mehr cellophaniert, die CD wurde wenig gebraucht und hat leichte Gebrauchsspuren. Das Exemplar wurde geprüft und funktioniert einwandfrei!
»Digitale Bibliothek« Sonderband 20: Kleine Literaturgeschichte der DDR
Digitale Ausgabe der im Jahr 2000 erschienenen erweiterten Neuausgabe
Produktart: Software, CD-ROM
Autor: Wolfgang Emmerich
Umfang: 1 CD-ROM
Bildschirmseiten: 1.619
Abbildungen: 0
Register: Personen
Tabellen: nein
Digitales Faksimile: nein
Programmkürzel: DBSO20
Reihe: Digitale Bibliothek Sonderband
ISBN: 978-3-89853-067-5
EAN: 9783898530675
Artikelnummer der Download-Version: Neuauflage als Download mit der Artikelnummer 21752 erhältlich
Benutzeroberfläche: »Digibib4«, 100% kompatibel mit »Digitale Bibliothek 5«.
Wolfgang Emmerichs »Kleine Literaturgeschichte der DDR« ist ein Standardwerk zum Thema. 1981 erstmals in Darmstadt erschienen und bis zur Wende in mehreren Auflagen aktualisiert, entnahmen ihm zwei Studentengenerationen im Westen ihr Wissen über die Literatur der DDR, deren Kulturpolitiker ihrerseits das Buch derart fürchteten, dass sie das einzige offiziell existierende Exemplar des Landes im Giftschrank der Deutschen Bücherei Leipzig verschlossen.
Mit seiner erweiterten Neuauflage ordnet Emmerich die DDR-Literatur seit 1945 in ihr zeitgeschichtliches Geflecht und untersucht die Lebensverhältnisse und Arbeitsbedingungen der Autoren. In einem Ergänzungskapitel zur Literatur 1989–95 führt er darüber hinaus die Linien dieser Entwicklung über den Wendepunkt des Mauerfalls und der Selbstauflösung der DDR hinweg, beschreibt den Zusammenbruch des staatlich gelenkten Literaturbetriebes, die Querelen um die Vereinigung von Akademie, Schriftstellerverband und PEN und den Verlauf des Literaturstreites, der sich 1990 an Christa Wolfs »Was bleibt« entfachte. Er benennt die Details des Zensurgetriebes, die Stasi-Unterwanderung der Prenzlauer-Berg-Szene oder die entsprechenden Verwicklungen namhafter Literaten. Das Wichtigste bei alldem bleibt für Emmerich jedoch immer der literarische Text selbst sowie dessen angemessene Würdigung und Analyse.
Ergänzt um eine ausführliche Bibliographie, die synoptische Zeittafel und das Personenregister ist Emmerichs Buch für das Verständnis der DDR-Literatur unentbehrlich!
Wolfgang Emmerich, geboren 1941 in Chemnitz, studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie und lehrte seit 1968 an Universitäten in den USA und an der Universität Tübingen. Später mehrere Gastprofessuren in den USA, Paris, Turin und Oxford. Seit 1978 ist er Professor für neuere deutsche Literatur- und Kulturgeschichte an der Universität Bremen.
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