Paket Shakespeare

Art.Nr.: 1082
Lieferzeit: Ab Lager
Gewicht in KG: 0.20
Artikeldatenblatt drucken
Statt 43,90 €
Nur 35,00 €
Sie sparen rund 20.3 % / 8,90 €
inkl. 19 % MwSt.




Dieses Paket enthält zwei Titel der ZDF Theateredition: »König Lear« und »Viel Lärm um Nichts«

Die Titel im Einzelnen:

ZDF Theateredition: König Lear

Theateraufführung, nach William Shakespeares »König Lear«, Burgtheater Wien / Wiener Festwochen
Neu übersetzt von Marie-Luise Bischofberger, Luc Bondy und Geoffrey Layton.
Narrenlieder übertragen von Peter Handke.

Mit: Gert Voss, Andrea Clausen, Caroline Peters, Adina Vetter, Martin Schwab, Klaus Pohl, Birgit Minichmayr u. a.
Inszenierung: Luc Bondy
Umfang: 1 Video-DVD; ca. 140 Minuten
Sprache: Deutsch
Herstellungsjahr: 2008
FSK: LEHR-Programm gemäß § 14 JuSchuG
Regionalcode: 0 (ohne Einschränkung)
Bild: 1,85:1 (anamorph)
Ton: Dolby Digital 5.1
Format: DVD 9 | PAL
Bonus: Abgeschminkt: Gert Voss (Interview)

Inhalt:
»Lear ist König. Alle müssen sich ihm beugen, aber er möchte auch geliebt sein. Er veranstaltet einen Wettstreit unter seinen drei Töchtern: als Preis für ihr Erbe sollen sie ihm ihre Zuneigung bekunden. Eloquent entledigen sich die beiden älteren dieser Aufgabe; deren Heuchelei bringt die jüngste dazu, sich zu verweigern. Wutentbrannt verstößt ihr Vater sie und teilt sein Reich unter den beiden anderen Schwestern auf. Die Worte seines Narren, zu ihm als Warnung gesprochen, können ihn nicht mehr erreichen.

Regisseur Luc Bondy hat einen bezwingenden Theaterabend geschaffen, der sich ganz auf die Sprache in all ihren Facetten konzentriert. Das Stück ist bis in die Nebenrollen mit einem großartigen Ensemble besetzt. Vor allem aber steht ein Duo im Zentrum: Gert Voss als Lear und Birgit Minichmayr als sein alle königlichen Possen enthüllender Narr. Virtuos vollzieht Gert Voss’ Lear die Verwandlung vom blind ignoranten Herrscher zum zürnenden und bösartigen Propheten und endet schließlich als verzweifelter und wahnsinnig gewordener König. Während Birgit Minichmayrs Narr ein kleiner biegsamer Scherzbold mit frecher Schnauze ist, der Lears Handeln weise in Versen kommentiert.« (ZDF Theaterkanal)

Pressestimmen:
Bondy vereint Seele und Blut, Grausamkeit und Zartheit, Brutalität und Leichtsinn, Wahnsinn und Liebe mit einer Meister- und Könnerschaft, die ihres gleichen sucht.
FAZ

Die Neuinszenierung wird zum Triumph für Luc Bondy.
Salzburger Nachrichten

Das Kronjuwel der diesjährigen Wiener Festwochen.
Die Welt

 

ZDF Theateredition: Viel Lärm um Nichts

Theateraufführung, nach William Shakespeare »Viel Lärm um Nichts«, Burgtheater Wien

Mit: Nicholas Ofczarek, Martin Reinke, Jörg Ratjen, Christian Nickel, Joachim Meyerhoff, Michaela Masula, Dorothee Hartinger, Christiane von Poelnitz
Inszenierung: Jan Bosse
Umfang: 1 Video-DVD; ca. 120 Minuten
Sprache: Deutsch
Herstellungsjahr: 2007
FSK: LEHR-Programm gemäß § 14 JuSchuG
Regionalcode: 0 (ohne Einschränkung)
Bild: 1,85:1 (anamorph)
Ton: Dolby Digital Stereo
Format: DVD 9 | PAL

Zum Inhalt:
»Die ganze Welt ist eine Bühne« – von Shakespeare selbst stammt dieser Satz, der als Überschrift für sein Gesamtwerk gelten könnte. Und als Überschrift für unsere Zeit. Genau darum, um die Bühnenhaftigkeit der Liebe und des Seins, geht es in Jan Bosses Erfolgsinszenierung der Shakespeare-Komödie »Viel Lärm um Nichts«. MIt einem glänzend aufgelegten Star-Ensemble unternimmt er auf der großen Bühne des Wiener Burgtheaters hellwach und heiter den Versuch, uns irgendwie – und weil es anders ja auch nicht geht – mit dieser Welt des schönen Scheins zu versöhnen.

Zwei Paare, die verschiedener nicht sein könnten, werden einander gegenüber gestellt: Auf der einen Seite Claudio und Hero, die lieber heute als morgen heiraten wollen, obwohl sie sich kaum kennen und durch die Intrigen des bösartigen Don John daran gehindert werden. Auf der anderen Seite das Paar Beatrice und Benedict, die geschworen haben, sich niemals und unter keinen Umständen mit dem anderen Geschlecht einzulassen, aber schließlich doch heiraten.

Für Regisseur Bosse spielt die Geschichte um die ersten überzeugten Singles der Theatergeschichte in der Welt einer Pseudo-Idylle. Die Kulisse der Traum-Hochzeit verbirgt nur mühsam die Leere des »Nichts«. Eine künstliche Welt der Oberfläche, des Scheins und der Illusion, nur zur Triebabfuhr geschaffen für eine Gesellschaft, die am liebsten von sich selbst Urlaub machen würde. Liebe zuzulassen fällt hier schwerer, als man denkt oder einen das Theater glauben machen will. Doch darf sich der Zuschauer daran erfreuen, wie der größte Dramatiker der Weltliteratur Menschen skizziert, wahre Verbal-Eroten, deren Fetische der Witz und die eigene Schlagfertigkeit sind. Vor Selbstverliebtheit blasen sie ihr Ego so weit auf, dass das wahre Objekt der Leidenschaft fast aus ihrem Blickfeld gerät. Em Ende der Komödie siegt die Welt des verwirrenden Scheins, in der sich Humor, harmlose Torheit und Liebe nur als Strategien entpuppen, ohne die das Überleben in dieser Gesellschaft der verschlagenen Täuschung schlicht unmöglich wäre.

Pressestimmen:
MIt »Viel Lärm um Nichts« erreicht das Bossesche Lusttheater seinen vorläufigen Höhepunkt. So zeit- wie shakespearenah, so lustig und intelligent, so publikumsnah und lebendig war lange keine Klassikeraufführung mehr.
Frankfurter Rundschau

Ein Knallbonbon offeriert der lustigste unter den alternden Jungregisseuren in der Adventszeit, als wolle er lachend unterstreichen, wie heutzutage die Besinnlichkeit flöten geht - um das Publikum dann, mitten im Gelächter, urplötzlich dennoch zur Besinnung zu zwingen.
Neue Zürcher Zeitung

Jan Bosse lässt ins und im Parkett spielen, lässt die verleumdete Hero bei ihrem Ohnmachtsanfall von der Bühne purzeln und die wilde Beatrice zielstrebig öffentlichkeitswirksam in den Gängen zwischen den Zuschauerreihen schreien. Dass das nicht peinlich wird, verhindern schon die brillanten Schauspieler. Es ist ein Heidenspaß, entfesseltes Theater.
Süddeutsche Zeitung