Paket Lessing
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Dieses Paket enthält Band 5 der »Digitalen Bibliothek«: »Gotthold Ephraim Lessing: Werke« und die Video-DVD »Emilia Galotti« aus der ZDF Theateredition
Die Titel im Einzelnen:
»Digitale Bibliothek« Band 5: Gotthold Ephraim Lessing: Werke
Produktart: Software
Autor: Gotthold Ephraim Lessing
Umfang: 1 CD-ROM
Bildschirmseiten: 4.867
Abbildungen: 1
Benutzeroberfläche: »Digitale Bibliothek 4« (PC oder Mac)
Inhalt:
Gedichte: Lieder – Oden – Sinngedichte – Nachlese
Fabeln: Fabeln und Erzählungen – Fabeln. Drei Bücher – Nachlese
Dramen: Damon, oder die wahre Freundschaft – Der junge Gelehrte – Die alte Jungfer – Der Misogyn – Der Freigeist – Die Juden – Der Schatz – Miß Sara Sampson – Philotas – Minna von Barnhelm – Emilia Galotti – Nathan der Weise
Dramenfragmente: Samuel Henzi – D. Faust
Ästhetische Schriften: Rezensionen – Briefe – Vorreden – Abhandlungen von dem weinerlichen oder rührenden Lustspiele – Ein Vade mecum für den Hrn. Sam Gotthl. Lange – Rettungen des Horaz – Briefwechsel über das Trauerspiel – Abhandlungen über die Fabel – Briefe, die neueste Literatur betreffend – Laokoon – Hamburgische Dramaturgie – Wie die Alten den Tod gebildet – Leben und leben lassen – Selbstbetrachtungen und Einfälle u.a.
Theologiekritische und philosophische Schriften: Gedanken über die Herrnhuter – Das Christentum der Vernunft – Pope ein Metaphysiker! – Anti-Goeze – Ernst und Falk. Gespräche für Freimäurer – Die Erziehung des Menschengeschlechts – Gespräche mit Friedrich Heinrich Jacobi u.a.
Die Auswahl der Texte wurde von dem Anliegen bestimmt, das literarische Werk des Autors in elektronischer Form zugänglich zu machen und dabei sowohl den Bedürfnissen eines breiten Publikums als auch den spezielleren Interessen von Studierenden und Forschenden gerecht zu werden. Dies bedeutete zum einen die immer wieder gelesenen, diskutierten und analysierten Hauptwerke zu erfassen, zum anderen aber auch bemerkenswerte Nebenwerke zu berücksichtigen.
Systemvoraussetzungen
Windows
- MS Windows (98, ME, NT, 2000, XP, Vista)
- PC ab 486
- 64 MB RAM
- Grafikkarte ab 640 x 480 Pixel mit 256 Farben
- CD-ROM Laufwerk
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Mac OS
- Mac ab Mac OS X 10.3.9
- PowerPC oder Intel CPU
- 256 MB RAM
- CD-ROM Laufwerk
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ZDF Theateredition: Emilia Galotti
Theateraufführung, nach Gotthold Ephraim Lessing »Emilia Galotti«, Aufführung des Burgtheaters Wien aus dem Haus der Berliner Festspiele
Mit: Johanna Wokalek, Michael König, Elisabeth Orth, Sven-Eric Bechtolf, Roland Koch, Andrea Clausen
Inszenierung: Andrea Breth
Umfang: 1 Video-DVD; ca. 150 Minuten
Sprache: Deutsch
Herstellungsjahr: 2003
FSK: ohne Alterseinschränkung
Regionalcode: 0 (ohne Einschränkung)
Bild: 1,85:1 (anamorph)
Ton: Stereo Dolby Digital
Format: DVD 9 | PAL
Zum Inhalt:
Was ist ein Klassiker? Die Antwort ist einfach und kompliziert zugleich. Die »Weihe« zum Klassiker resultiert aus der Nachhaltigkeit und Wertigkeit einer Persönlichkeit oder eines Werkes unabhängig von der Zeit und ihren Moden. Insofern haben wir es bei dieser »Emilia Galotti«-Inszenierung mit einem doppelten Klassiker zu tun. Lessings Ständestaats-Intrige ist ein Vatermord mit umgekehrtem Vorzeichen, eine zeitlos gültige Parabel über die Hoffnungslosigkeit der Liebe im zerstörerischen Räderwerk von Politik und Kabalen vor dem Hintergrund sozialer Ungleichheit. Auch die Inszenierungskunst Andrea Breths steht weit über der zuweilen hektischen Suche nach neuen, oft anpasserischen Formen eines Theaterbetriebs, der sich im Krieg um die Aufmerksamkeit in unserer Informationsgesellschaft zu behaupten sucht.
Breth hingegen nimmt sich Zeit und schenkt sie ihrem Publikum – für ein „time out“ von Minuten und Stunden außerhalb von Zeit und Raum jener Alltagswirklichkeit, die uns gelegentlich den Atem zu nehmen droht.
Andrea Breth inszeniert ihren inneren Furor auf der Bühne mit ruhiger Hand, geführt von scharfsichtiger Analyse und einer bis an den Rand des Lebbaren ausufernden Sensibilität. Das macht ihre Arbeiten über den Tag hinaus brisant und nachvollziehbar, selbst dann, wenn die Begegnung mit ihnen für das Publikum Arbeit bedeuten kann.
Pressestimmen:
Bisher sah und fühlte und bewunderte man in diesem verteufelt gut gemachten Stück vor allem Lessings dramaturgische Rädchen, wie sie ineinandergreifen, die Zufälle zur Vorsehung machen, die Tragödie vorantreiben [...]. Jetzt sieht man [...] nicht Lessings Mechanik, sondern Lessings Fleisch. Die Regie malt ihm das Fleisch nicht auf. Sie legt es frei. [...] So inszeniert Andrea Breth Lessings »Emilia Galotti« [...] hinreißend leicht, mit einer herrlich verruchten Selbstverständlichkeit: Jedes Wort von 1772 fällt scharf wie eine Rasierklinge in Öl auf eine Szene von heute. Das Stück wird nicht aktualisiert oder dekonstruiert. Umgekehrt: Es konstruiert eine Gegenwärtigkeit, die durch dieses Stück erst entdeckt, auf die Spitze getrieben, komisch groß und tragisch grotesk ausgespielt wird. Das hat es auf dem Theater lange nicht gegeben.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Breth siedelt ihr Fräulein Galotti in einem meisterhaft akzentuierten Semi-Boulevard-Ambiente an. Sie durchlüftet Lessings bürgerliches Trauerspiel, als wär‘s ein Spiel von heute. Sie behauptet seine Gegenwart – doch nur um den Preis, dass sie die Gegenwart überlistet, indem sie sie vergessen macht.
Frankfurter Rundschau
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