Paul Valéry: Ich grase meine Gehirnwiese ab
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Paul Valéry: Ich grase meine Gehirnwiese ab
Paul Valéry und seine verborgenen Cahiers.
Produktart: Buch, preisgebunden
Autor: Paul Valéry
Herausgeber: Thomas Stölzel
Sprache: Deutsch
Einband: gebunden
Seiten: 344
Verlag: Die Andere Bibliothek
Erscheinungsjahr: 2011
Was kann ich über mich herausfinden, um mein Leben bewusster führen zu können? Die Cahiers von Paul Valéry: ein Paradebeispiel lebensphilosophischer Selbsttherapie. Die Protokolle der inneren Bildungsgeschichte des modernen Bewusstseins. Erst nach dem Tod von Paul Valéry im Jahr 1945 wurden die 263 Schulhefte, seine "Denkhefte" - die berühmten Cahiers - herausgegeben. Er füllte sie über ein halbes Jahrhundert nahezu täglich mit Notizen, die später in 31 Rubriken (wie etwa: Ego, Sprache, Gedächtnis, Zeit, Eros) unterteilt wurden; ein Protokoll der Reflexionstätigkeit seines Geistes. Ein Denklaboratorium. Von den Empfindungen, Wahrnehmungen, Wünschen und Träumen über die Bildung des Willens und die Handlungs- vorbereitung bis zum sprachlichen Ausdruck ergründete Paul Valéry minutiös alltägliche Bewusstseinsprozesse - in Beantwortung der vermeintlich einfachen Ausgangsfrage: "Was kann ein Mensch?"
Thomas Stölzel, geboren 1964, veröffentlichte u. a. zu Cioran, Lichtenberg und zuletzt mit Simone Stölzel Denken mit Maugham (2009). Mit den Cahiers von Paul Valéry beschäftigt Thomas Stölzel, der in Berlin als philosophischer Praktiker lebt, sich seit mehreren Jahren. -- Paul Valéry, geboren 1871 in Südfrankreich und in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts der bedeutendste französische Lyriker, war bei seinem Tod im Jahr 1945 in Paris einer der großen europäischen Autoren und der kulturelle Repräsentant Frankreichs.